Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
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mi.fahrner
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Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo,
bin auf was gestoßen...
Habe in folgenden Thread :
http://sameforum.de/forum/viewtopic.php ... a910f5838d
Gelesen, dass wenn das Hydraulik Steuerventil (Hebel links wagerecht am Hydraulikblock) aktiv ist, der Heckkraftheber nicht mehr funktioniert.
Wie bereits bekannt, will ich meine Heckhydraulik für eine EH Funkseilwinde vorbereiten (EW Ventil mit drucklosen Rücklauf).
Wenn dem so wäre, müsste ich ja im Betrieb jedesmal beim Anheben des HKH (also der Winde) das Ventil für
die Hydraulik der Winde schließen???
Das wäre ja überhaupt nicht praktisch und zielführend.
Hat hier jemand Erfahrung ob dem so ist oder eventuell ne Idee was da zu machen wäre?
Grüße
bin auf was gestoßen...
Habe in folgenden Thread :
http://sameforum.de/forum/viewtopic.php ... a910f5838d
Gelesen, dass wenn das Hydraulik Steuerventil (Hebel links wagerecht am Hydraulikblock) aktiv ist, der Heckkraftheber nicht mehr funktioniert.
Wie bereits bekannt, will ich meine Heckhydraulik für eine EH Funkseilwinde vorbereiten (EW Ventil mit drucklosen Rücklauf).
Wenn dem so wäre, müsste ich ja im Betrieb jedesmal beim Anheben des HKH (also der Winde) das Ventil für
die Hydraulik der Winde schließen???
Das wäre ja überhaupt nicht praktisch und zielführend.
Hat hier jemand Erfahrung ob dem so ist oder eventuell ne Idee was da zu machen wäre?
Grüße
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo mi.fahrner,
ja, das ist richtig.
Wenn du den Kipperanschluss (mit einem freien Rücklauf) auf Dauerbetrieb setzt, ist die Betätigung des Heckkrafthebers, vorne am Lenkrad, zur gleichen Zeit nicht möglich.
Bei uns ist ein zusätzliches Steuergerät eingebaut, über das beides bedienbar ist: die Heckkraftheber und weitere Verbraucher, die an diesem Steuergerät angeschlossen sind. Wird der Dauerbetrieb aufgehoben, ist der Betrieb des Heckkrafthebers wieder von den Steuerhebeln am Lenkrad möglich..
ja, das ist richtig.
Wenn du den Kipperanschluss (mit einem freien Rücklauf) auf Dauerbetrieb setzt, ist die Betätigung des Heckkrafthebers, vorne am Lenkrad, zur gleichen Zeit nicht möglich.
Bei uns ist ein zusätzliches Steuergerät eingebaut, über das beides bedienbar ist: die Heckkraftheber und weitere Verbraucher, die an diesem Steuergerät angeschlossen sind. Wird der Dauerbetrieb aufgehoben, ist der Betrieb des Heckkrafthebers wieder von den Steuerhebeln am Lenkrad möglich..
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mi.fahrner
- Beiträge: 56
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Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Vielen Dank Condor86 für die Erklärung.
Die Funktionen sind nun klar beschrieben.
Bin mir nicht sicher ob der Windenumbau auf EH da Sinn macht, in der Praxis müsste wie beschrieben jedesmal beim Anheben des Polterschildes die Hydraulik der Winde via Ventil abgeschaltet werden.
Vl. hat jemand hierzu Praxiserfahrung und kann a weng über Erfahrung berichten
Die Funktionen sind nun klar beschrieben.
Bin mir nicht sicher ob der Windenumbau auf EH da Sinn macht, in der Praxis müsste wie beschrieben jedesmal beim Anheben des Polterschildes die Hydraulik der Winde via Ventil abgeschaltet werden.
Vl. hat jemand hierzu Praxiserfahrung und kann a weng über Erfahrung berichten
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Benutzer 1801 gelöscht
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo,
ich hab das ganze am neuen Schlepper verbaut und auch der hat ne Regelhydraulik. Ich rücke also die Hydraulik für die Winde ein - arbeite mir alles Holz ran und hänge es ein. Während dessen senkt das DBV der Winde den Nenndruck im Gesamtsystem aber auf maximal 90 bar. Mehr Druck brauchst du für die zwei kleinen Zylinder ohnehin nicht!.
Hab ich genug angehängt - leg ich den Hebel rum , hebe die Winde an und fahre los. Mich selbst stört das eher weniger, da es ja nur der Hebel ist. Nebenbei rücke ich die Zapfwelle beim Fahren ohnehin aus.
Ich selber hatte noch nie den Fall, das ich mit der Winde ziehen will und Diese gleichzeitig anheben muss/ den FL betätigen will.
Für mich ist das also in der Praxis nicht störend!
Da ich davon ausgehe, das es sich beim Nachrüstsatz um den allgemein Erhältlichen handelt - möchte ich noch darauf hinweisen, das der Hersteller den Rücklauf über einen Steuerblock ausschließt!
Es soll wirklich ein druckloser Rücklauf direkt in den Tank sein. Warum steht dort nicht beschrieben. Ich hab aber über die Zeit mitbekommen, was passiert - wenn man das nicht macht!
Die Pumpe pumpt ja immer Öl ( die Hydraulik für die Winde ist eingerückt). Das läuft ja im Regelfall über den drucklosen Rücklauf in den Tank. Im Nachrüstsatz sind zwei einfach wirkende federrückgestellte Zylinder verbaut - wenn ich das durch die schmale Öffnung richtig sehen konnte.
Soll der Zylinder einfahren, kommt zum normalen Rücklauf in der Leitung noch die Ölmenge aus dem Zylinder dazu. Soll das dann noch durch einen Steuerblock - kann dieser als Engstelle wirken und der Zylinder fährt nur langsam ein. Wenn wir also von der Bremse reden - dann kann es sein, das ein angehängter Stamm dadurch leicht bergab rollt - bis der Zylinder endlich eingefahren ist und die Bremse greift!
Ich möchte auch dazu raten den Satz komplett mit Gasregelung und Neigungssensor zu kaufen. Der Sensor ist für mich das Wichtigste! Er legt das Ziehen still - wenn sich der Traktor um mehr als 35° ( ich hoffe das stimmt - habs lange nicht mehr nachgelesen ) neigt! Für mich macht das Ganze nur so Sinn - da ich mich so auf den Stamm konzentrieren kann und mir um den Schlepper keine Gedanken machen muss - es sei denn er rollt auf ebener Fläche rückwärts! - Das ist meinem Nachbarn passiert - zum Glück ohne Schaden!
Gruss Andreas
ich hab das ganze am neuen Schlepper verbaut und auch der hat ne Regelhydraulik. Ich rücke also die Hydraulik für die Winde ein - arbeite mir alles Holz ran und hänge es ein. Während dessen senkt das DBV der Winde den Nenndruck im Gesamtsystem aber auf maximal 90 bar. Mehr Druck brauchst du für die zwei kleinen Zylinder ohnehin nicht!.
Hab ich genug angehängt - leg ich den Hebel rum , hebe die Winde an und fahre los. Mich selbst stört das eher weniger, da es ja nur der Hebel ist. Nebenbei rücke ich die Zapfwelle beim Fahren ohnehin aus.
Ich selber hatte noch nie den Fall, das ich mit der Winde ziehen will und Diese gleichzeitig anheben muss/ den FL betätigen will.
Für mich ist das also in der Praxis nicht störend!
Da ich davon ausgehe, das es sich beim Nachrüstsatz um den allgemein Erhältlichen handelt - möchte ich noch darauf hinweisen, das der Hersteller den Rücklauf über einen Steuerblock ausschließt!
Es soll wirklich ein druckloser Rücklauf direkt in den Tank sein. Warum steht dort nicht beschrieben. Ich hab aber über die Zeit mitbekommen, was passiert - wenn man das nicht macht!
Die Pumpe pumpt ja immer Öl ( die Hydraulik für die Winde ist eingerückt). Das läuft ja im Regelfall über den drucklosen Rücklauf in den Tank. Im Nachrüstsatz sind zwei einfach wirkende federrückgestellte Zylinder verbaut - wenn ich das durch die schmale Öffnung richtig sehen konnte.
Soll der Zylinder einfahren, kommt zum normalen Rücklauf in der Leitung noch die Ölmenge aus dem Zylinder dazu. Soll das dann noch durch einen Steuerblock - kann dieser als Engstelle wirken und der Zylinder fährt nur langsam ein. Wenn wir also von der Bremse reden - dann kann es sein, das ein angehängter Stamm dadurch leicht bergab rollt - bis der Zylinder endlich eingefahren ist und die Bremse greift!
Ich möchte auch dazu raten den Satz komplett mit Gasregelung und Neigungssensor zu kaufen. Der Sensor ist für mich das Wichtigste! Er legt das Ziehen still - wenn sich der Traktor um mehr als 35° ( ich hoffe das stimmt - habs lange nicht mehr nachgelesen ) neigt! Für mich macht das Ganze nur so Sinn - da ich mich so auf den Stamm konzentrieren kann und mir um den Schlepper keine Gedanken machen muss - es sei denn er rollt auf ebener Fläche rückwärts! - Das ist meinem Nachbarn passiert - zum Glück ohne Schaden!
Gruss Andreas
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mi.fahrner
- Beiträge: 56
- Registriert: 14. Oktober 2021, 16:43
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Danke Andreas und Condor für eure Ausführungen und Praxiserfahrungen.
Das scheint ja mit zu funktionieren.
Ich tendiere auch zur Kippüberwachung.
Dann werde ich Mal schauen wo ich für den Drucklosen Rücklauf auf dem Hydroblock neben der Füllstandskontrolle eine 18x1,5 Winkelverschraubung und ne Schnellkupplung herbekomme.
Der Dauerdruck ist eurer Hilfe nach ja gefunden und beschrieben wie einzustellen ist.
Den Strom für die Steuerkomponenten hole ich von der Hängerdose, habe da an den Standlichtkreis + Masse gedacht.
Der Umbausatz wird wohl der vom Holzleitner werden. ist günstiger, ich kann mir die Komponenten selber geschickt an der Winde anbringen.
Halter, Konsolen für die Zylinder kann ich mir gut selber fertigen.
Das scheint ja mit zu funktionieren.
Ich tendiere auch zur Kippüberwachung.
Dann werde ich Mal schauen wo ich für den Drucklosen Rücklauf auf dem Hydroblock neben der Füllstandskontrolle eine 18x1,5 Winkelverschraubung und ne Schnellkupplung herbekomme.
Der Dauerdruck ist eurer Hilfe nach ja gefunden und beschrieben wie einzustellen ist.
Den Strom für die Steuerkomponenten hole ich von der Hängerdose, habe da an den Standlichtkreis + Masse gedacht.
Der Umbausatz wird wohl der vom Holzleitner werden. ist günstiger, ich kann mir die Komponenten selber geschickt an der Winde anbringen.
Halter, Konsolen für die Zylinder kann ich mir gut selber fertigen.
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Benutzer 1801 gelöscht
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo nochmal,
da du den Strom für die Ventile - wie viele Andere auch vom Licht abziehst - bedenke bitte: Der Kippsensor benötigt je nach Ausführung drei extra Kabel/Adern!
Das heisst du musst zusätzlich zum Strom von der Anhängerdose nochmal ne steckbare Leitung vom Traktor zur Winde bauen!
Ich hab mir ne separate Anhängesteckdose ( mit extra geschaltenem Plus) dafür an den Traktor gebaut. Dort ist auch gleich der Sensor angeschlossen - der am Überrollbügel befestigt ist. Somit hab ich alles zusammen und du hast den Vorteil - das du an die AHK der Winde noch nen Hänger packen kannst. Und ja - ich weiss, das Diese nicht im öffentlichen Verkehr zugelassen sind, aber ist die Steckdose schon durch die Winde belegt - so wirds mit Beleuchtung am Anhänger schwierig. Oder du nimmst nen Zwischenadapter - wie in den meissten Sätzen enthalten. Wie aber da der Kippsensor angeschlossen wird - ist mir noch nicht schlüssig.
Ach ja wieviel spart man denn bei dem anderen Nachrüstsatz? Ich habe den von Brey - Warum? Ja dieser ist etwas teuerer - zumindest jetzt ( als ich ihn gekauft hab warens 1500 gesamt) - aber mir gefiel, das ich sehr wenig Montageaufwand habe - alles in allem nur drei Löcher. Zudem ist das Ganze in einem ordentlichen Blechkasten geschützt - da ein starker Ast im Nu Kleinholz aus dem Empfänger machen kann. Funktechnik ist unheimlich teuer und der Kasten schützt vor Staub / Dreck und Nässe - denn da wo der Satz montiert wird - werfen die Reifen im Gelände sehr viel hoch.
Viel Erfolg
Gruss Andreas
da du den Strom für die Ventile - wie viele Andere auch vom Licht abziehst - bedenke bitte: Der Kippsensor benötigt je nach Ausführung drei extra Kabel/Adern!
Das heisst du musst zusätzlich zum Strom von der Anhängerdose nochmal ne steckbare Leitung vom Traktor zur Winde bauen!
Ich hab mir ne separate Anhängesteckdose ( mit extra geschaltenem Plus) dafür an den Traktor gebaut. Dort ist auch gleich der Sensor angeschlossen - der am Überrollbügel befestigt ist. Somit hab ich alles zusammen und du hast den Vorteil - das du an die AHK der Winde noch nen Hänger packen kannst. Und ja - ich weiss, das Diese nicht im öffentlichen Verkehr zugelassen sind, aber ist die Steckdose schon durch die Winde belegt - so wirds mit Beleuchtung am Anhänger schwierig. Oder du nimmst nen Zwischenadapter - wie in den meissten Sätzen enthalten. Wie aber da der Kippsensor angeschlossen wird - ist mir noch nicht schlüssig.
Ach ja wieviel spart man denn bei dem anderen Nachrüstsatz? Ich habe den von Brey - Warum? Ja dieser ist etwas teuerer - zumindest jetzt ( als ich ihn gekauft hab warens 1500 gesamt) - aber mir gefiel, das ich sehr wenig Montageaufwand habe - alles in allem nur drei Löcher. Zudem ist das Ganze in einem ordentlichen Blechkasten geschützt - da ein starker Ast im Nu Kleinholz aus dem Empfänger machen kann. Funktechnik ist unheimlich teuer und der Kasten schützt vor Staub / Dreck und Nässe - denn da wo der Satz montiert wird - werfen die Reifen im Gelände sehr viel hoch.
Viel Erfolg
Gruss Andreas
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mi.fahrner
- Beiträge: 56
- Registriert: 14. Oktober 2021, 16:43
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo,
schon ne Weile her...
Würde mich aber zeitnah an den Einbau des Drucklosen Rücklaufes machen. Kann mir ev. jemand sagen welches Anschluss Gewinde sich im Block befindet? Ist das Zoll oder Metrisch? Denke die Teile kann ich online bestellen, weiß nur nicht genau welche
Hat mir jemand der das so installiert hat ev. noch ein Beispielbild?
schon ne Weile her...
Würde mich aber zeitnah an den Einbau des Drucklosen Rücklaufes machen. Kann mir ev. jemand sagen welches Anschluss Gewinde sich im Block befindet? Ist das Zoll oder Metrisch? Denke die Teile kann ich online bestellen, weiß nur nicht genau welche
Hat mir jemand der das so installiert hat ev. noch ein Beispielbild?
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo,
ich plane im Moment auch meine mechanische Winde auf Funk umzurüsten
und werde den Umbausatz von Holzleitner mit eigenem elektrischen Hydraulikagregat verwenden.
http://www.forstfunk.at/products_conversionkits.php
https://www.ebay.de/itm/276834376459
Den Umbausatz gibts mit verschiedenen Funkvarianten und auch die Integration von Kippsensor und Gasstellmotor ist problemlos möglich.
Mit dem eigenen Hydraulikaggregat ist auch die Abstimmung mit dem Systemdruck um die Hysterese (Reaktionsgeschwindigkeit und Verzögerung nach Signal) in den Griff zu bekommen einfacher.
Ich möchte auch nicht permanent zwischen Windenbetrieb, Frontladerbetrieb und Heckhubwerk umschalten.
Gruß
ich plane im Moment auch meine mechanische Winde auf Funk umzurüsten
und werde den Umbausatz von Holzleitner mit eigenem elektrischen Hydraulikagregat verwenden.
http://www.forstfunk.at/products_conversionkits.php
https://www.ebay.de/itm/276834376459
Den Umbausatz gibts mit verschiedenen Funkvarianten und auch die Integration von Kippsensor und Gasstellmotor ist problemlos möglich.
Mit dem eigenen Hydraulikaggregat ist auch die Abstimmung mit dem Systemdruck um die Hysterese (Reaktionsgeschwindigkeit und Verzögerung nach Signal) in den Griff zu bekommen einfacher.
Ich möchte auch nicht permanent zwischen Windenbetrieb, Frontladerbetrieb und Heckhubwerk umschalten.
Gruß
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mi.fahrner
- Beiträge: 56
- Registriert: 14. Oktober 2021, 16:43
Re: Hydraulikanschlüsse und Steuer-Hebel für Ventil
Hallo nochmals,
nach langer Zeit melde ich mich nun endlich mal zur Vervollständigung des Themas.
Ich habe mir tatsächlich nen Elektrohydraulischen Umbausatz gekauft, um meine 5,5Tonnen, mechanische Tayfun Seilwinde auf Funkbedienung umzubauen. Der Umbausatz ist der bekannte, gängige Kasten aus dem Bayrischen Wald.
Vorab ist zu sagen, dass die Installation des Kastens an meiner Wind für mich nicht wirklich vordernd war, da ich beruflich mechatronisches Fachwissen erlernen durfte.
Habe das System nun mittlerweile ca. 1 Jahr in Betrieb und bin total begeistert, was so ne Funkbedienung der Winde an Arbeitserleichterung bedeutet. Kein ständiges Auf/ Ablaufen für jeden einzeln angehängten Stamm mehr etc ...
Thema ist ja die Steuerung/ Umsetzung der Heckhydraulik hinten am Falcon. Einfach gesagt habe ich die M18x1,5 Verschlussschraube des Hydraulikblockdeckels als drucklosen Rücklaufes mit nem Hydraulikanschluss versehen. Problematisch ist ja der vom System geforderte permanente Hydraulikruck, welcher durch den Originalhebel der ne Selbstrückstellung besitzt so nicht taugt. Eine Dauerarretierung via Holzkeil oder Spanngurt oder sonstigem Murks, um den Dauerdruck zu gewährleisten kam bei mir nicht in Frage, deshalb Überlegung wie ich ne zuverlässige, bedienerfreundliche Arretierung gewährlisten kann. Habe mir nun wie auf den Bildern wie folgt ein Paar Aluteile gefertigt/ gefräst und das ganze funktioniert einwandfrei. Der HKH funktioniert baulich von Same so gebaut ja nur, wenn das Hydraulikventil nicht eigeschaltet ist. Heißt: Gleichzeitiges Bedienen der Seilwinde und Heben der Heckhydraulik ist nicht möglich.
Nun kann ich (auf dem Schlepper sitzend) die Windenhydraulik via Rasterschalter ausschalten und den HKH heben/ senken. Steige ich nun aus dem Schlepper ab um zu rücken/ Winde bedienen/ Holz anhängen/ etc. schalte ich den permanenten Druck der Hydraulik durch meinen Rasterschalter ein. Super Sache...
Bin gespannt auf euer Feedback, Meinungen, Einwände ...
nach langer Zeit melde ich mich nun endlich mal zur Vervollständigung des Themas.
Ich habe mir tatsächlich nen Elektrohydraulischen Umbausatz gekauft, um meine 5,5Tonnen, mechanische Tayfun Seilwinde auf Funkbedienung umzubauen. Der Umbausatz ist der bekannte, gängige Kasten aus dem Bayrischen Wald.
Vorab ist zu sagen, dass die Installation des Kastens an meiner Wind für mich nicht wirklich vordernd war, da ich beruflich mechatronisches Fachwissen erlernen durfte.
Habe das System nun mittlerweile ca. 1 Jahr in Betrieb und bin total begeistert, was so ne Funkbedienung der Winde an Arbeitserleichterung bedeutet. Kein ständiges Auf/ Ablaufen für jeden einzeln angehängten Stamm mehr etc ...
Thema ist ja die Steuerung/ Umsetzung der Heckhydraulik hinten am Falcon. Einfach gesagt habe ich die M18x1,5 Verschlussschraube des Hydraulikblockdeckels als drucklosen Rücklaufes mit nem Hydraulikanschluss versehen. Problematisch ist ja der vom System geforderte permanente Hydraulikruck, welcher durch den Originalhebel der ne Selbstrückstellung besitzt so nicht taugt. Eine Dauerarretierung via Holzkeil oder Spanngurt oder sonstigem Murks, um den Dauerdruck zu gewährleisten kam bei mir nicht in Frage, deshalb Überlegung wie ich ne zuverlässige, bedienerfreundliche Arretierung gewährlisten kann. Habe mir nun wie auf den Bildern wie folgt ein Paar Aluteile gefertigt/ gefräst und das ganze funktioniert einwandfrei. Der HKH funktioniert baulich von Same so gebaut ja nur, wenn das Hydraulikventil nicht eigeschaltet ist. Heißt: Gleichzeitiges Bedienen der Seilwinde und Heben der Heckhydraulik ist nicht möglich.
Nun kann ich (auf dem Schlepper sitzend) die Windenhydraulik via Rasterschalter ausschalten und den HKH heben/ senken. Steige ich nun aus dem Schlepper ab um zu rücken/ Winde bedienen/ Holz anhängen/ etc. schalte ich den permanenten Druck der Hydraulik durch meinen Rasterschalter ein. Super Sache...
Bin gespannt auf euer Feedback, Meinungen, Einwände ...